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5. März – 2. April 2026
Kleine Galerie des Halleschen Kunstvereins
Dienstag bis Samstag 15–17 Uhr
Programm
4. März 2026, 18 Uhr: AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Einführung in die Ausstellung: Lutz Grumbach und Theo M. Lies im Gespräch
Zur Ausstellung
Susanne Damm, 1955 in Erfurt geboren, studierte 1974 bis 1980 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und wird vom dortigen genius loci der Leipziger Schule befeuert. Sie steht in der Tradition von Heisig, Tübke und Mattheuer, von Rink oder Zander. Zudem sah die sich als kreative Verbündete von Schriftstellern und Dichtern. Mit deren Werken setzte sich Damm intellektuell auseinander und schuf eigenständige Reflektionen voller Anspielungen und Verschlüsselungen. Dabei zog die Künstlerin alle Register ihrer virtuosen Meisterschaft. Arbeiten zu Heinrich Manns „Professor Unrat“ und besonders zu Erich Kästners „Fabian“ zeugen von einem sehr individuellen Blick auf das Wesen dieser Texte, die Damm wachen Geistes analysiert und mit der ihr eigenen Fantasie in filigrane, oft verschlüsselte Bildwerke übersetzt. Vergleichbar lesen sich auch ihre Halle-Bilder. Seit 1980 war Susanne Damm-Ruczynski freischaffend in Leipzig und Halle als Malerin, Grafikerin, Illustratorin und Gerichtszeichnerin tätig.