Marcus Golter
Potsdam

 

Marcus Golter
 
Kuroi. 2015. Gußeisen

Ein feiner, stiller Ort...
Reliefs am Stadtgottesacker Halle
und freie Plastik

 

Ausstellung des Halleschen Kunstvereins e. V.
in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Halle
Große Märkerstraße 10

25. April bis 31. Oktober 2017
geöffnet Dienstag bis Sonntag
10–17 Uhr
(Eintritt frei)

Donnerstag, 14. September 2017, 18 Uhr
Vortrag mit Bildern, Stadtmuseum Halle
Referent: Marcus Golter

Donnerstag, 28. September 2017, 22 Uhr
Nachtführung durch den Bildhauer Marcus Golter
auf dem Stadtgottesacker Halle

Ausstellungseröffnung am Dienstag, 25. April 2017,
um 18 Uhr

 


Die Personalausstellung des Bildhauers Markus Golter, veranstaltet vom Halleschen Kunstverein in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Halle, steht zugleich für einen markanten Abschluss der Arbeiten des ehemaligen Meisterschülers von Prof. Bernd Göbel am Stadtgottesacker in Halle.
Er hat seit über zwanzig Jahren an der Neuanfertigung von durch Krieg und Vernachlässigung zerstörten Schwibbögen dieser einmaligen Renaissanceanlage nördlich der Alpen gearbeitet.
Ausgestattet mit besonderen handwerklich-künstlerischen Fähigkeiten hat er 11 neue steinerne Schwibbögen als zeitgenössische Bildhauerkunst des 20./21. Jahrhunderts geschaffen.
Zusammen mit den Bögen seiner Kollegen, insbesondere Martin Roedel und Maja Graber und unter steter Beratung ihres Lehrers Bernd Göbel wird in diesem Jahr die Gesamtanlage wieder vollständig sein.
Für Marcus Golter stand seine Arbeit von Anfang an unter Luthers Feststellung zum Charakter eines Friedhofs als eines „feinen, stillen Ortes“.
In der Ausstellung sind Entwürfe, Vorarbeiten und sehr eindrucksvolle Fotografien dieser Arbeiten zu sehen.
Dazu bietet dieser Abschluss auch die Gelegenheit, einen Eindruck von dem gesamten bildhauerischen Werk Marcus Golters zu bekommen, das eine sehr ernsthafte Auseinandersetzung ist mit dem Ängsten und Zweifeln, auch den Gefährdungen des Menschen in der heutigen Zeit. Aber auch sensible Porträts in verschiedenen Materialien gehören dazu und zeugen wohl von Hoffnung und Optimismus des Künstlers.
Zur bewusst bis zum Reformationstag stattfindenden Ausstellung ist eine ganze Reihe von Veranstaltungen wie Sonderführungen auf dem Stadtgottesacker Halle – auch eine Nachtführung - sowie Führungen in der Ausstellung und auch Vorträge, vielfach durch den Bildhauer Marcus Golter, vorgesehen. Informationen dazu erhält man über die Presse bzw. das StadtmuseumHalle.

Eventuelle Rückfragen bitte an Dr. Hans-Georg Sehrt, Tel. (0345) 5 32 32 96